Kleine Reparaturen im Handumdrehen erledigt

Die berühmten Kleinigkeiten, die schnell zu erledigen sind und dennoch stets vor sich hergeschoben werden. In dem Moment der Entscheidung seine Immobilie zu verkaufen, ist es allerhöchste Zeit diese kleinen Reparaturen vor zu nehmen. Oftmals sind es gerade Kleinigkeiten, die von potenziellen Verkäufern wahrgenommen und groß bemängelt werden. Geben Sie diesen potenziellen Preissenkungsmöglichkeiten keine Chance und reparieren Sie Kleinigkeiten im Handumdrehen.

Kontrolle über kleine Mängel

Bevor Sie einen Besichtigungstermin vereinbaren, sollten Sie durch sämtliche Räumlichkeiten gehen und eventuelle kleine Mängel ausfindig machen. Am besten ist es sich hierzu eine Liste anzufertigen, auf der jegliche Reparaturen stehen, die vor dem Verkauf und bestmöglich vor einer Besichtigung erledigt werden sollten. Anschließend sollten diese Reparaturen erneut durchgegangen und entschieden werden, welche hiervon selbstständig vorgenommen werden können. Alle weiteren müssen zunächst nach ihren absehbaren Kosten beurteilt werden. Darauffolgend wird entschieden, ob Handwerke mit der Reparatur beauftragt werden. In einigen Fällen hilft eine gewisse Verschönerung der zu reparierenden Sache, um keinen direkten negativen Eindruck zu hinterlassen. Jedoch muss die anstehende Reparatur bei Verkaufsgesprächen erwähnt werden.

Steckdosen checken vor Hausverkauf

Steckdosen und Lichtschalten zählen zu kleinen Reparaturen, die sich im Handumdrehen selbst erledigen lassen. Bild © Andreas Morlok / pixelio.de

Wurden die Reparaturmaßnahmen zwischen selbstständige Arbeiten und Handwerkerauftrag verteilt, erfolgt die Zeitplanung der Umsetzung. Ordnen Sie die Reparaturmaßnahmen nach Ähnlichkeit, um gleiche Arbeiten zeitlich gleich zu setzen. Müssen beispielsweise Lichtschalter und Steckdosen erneuert werden, zählen Sie diese durch, kaufen Sie die entsprechende Anzahl im Baumarkt und bringen Sie diese nach einander an. Dieselbe Vorgehensweise eignet sich für alle weiteren Maßnahmen.

Klein aber oho

Einige Kleinigkeiten entpuppen sich am Ende als böse Überraschung. Was so harmlos aussieht, kann richtig teuer werden. In diesen Fällen empfiehlt es sich die erste Vermarktungswelle abzuwarten. Inwieweit drückt dieser Fehler den Verkaufspreis der Interessenten? Oder können Vereinbarung hinsichtlich der Mängelbeseitigung getroffen werden, die beiden Verkaufsparteien gerecht werden?

Ein typisches Beispiel, welches sich bereits oft bei einer Vermietung auftaucht sind gestrichene Wände. Im Rahmen des Home-Stagings werden die Wände oftmals optimiert. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei meist lediglich um die Wandfarbe. Diese wird praktischerweise zumeist weiß gehalten und eventuell farblich akzentuiert. Diese Akzente können die neuen Bewohner ansprechen oder eher abstoßen. Die Beseitigung der Farbe von den Wänden ist meist Verhandlungssache. Interessanter wird es hingegen meist bei Räumen, die keine Tapete und somit keinen Anstrich haben. In der Regel sind dies frische Renovierungsvorhaben oder Kellerräume. Dieser Umstand kann potenzielle Käufer abschrecken. Eine aufwendige Home-Staging-Maßnahme mit tapezieren und streichen ist aufwendig – auch im Punkt Kosten – und sollte daher gut ab gewägt werden.

Weitere kleine Reparaturen können das Zumachen von Bohrlöchern, das Ausbessern von Holzfens-tern sowie das Reinigen von Teppichböden sein. Viele dieser Kleinigkeiten können mit guter Planung im Handumdrehen erledigt werden.